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Anatomie Urogenitalorgane

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Hoden/Nebenhoden/Samenleiter

Die Hoden sind die "eigentlichen" männlichen Geschlechtsorgane. Sie befinden sich erst zum Zeitpunkt der Geburt außerhalb des Bauchraumes links und rechts im Hodensack. Die Hoden bestehen aus einer Vielzahl feinster Samenkanälchen in denen die Samenzellen produziert werden. Zwischen den Samenkanälchen befinden sich zusätzlich hormonproduzierende sog. Leydig-Zellen in denen das männliche Geschlechtshormon Testosteron produziert und in die Blutbahn abgegeben wird. Sowohl die Steuerung der Samenzellenproduktion als auch der Hormonproduktion erfolgt durch Hormonsignale aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).

Auf der Rückseite der Hoden ist jeweils halbmondförmig der Nebenhoden befestigt. Dieser ist im wesentlichen ein aufgeknäultes dünnes Kanälchen, das die Samenzellen weitertransportiert, wobei diese innerhalb des Nebenhodenkanälchens weiter ausreifen müssen.
Am unteren Ende des Nebenhodens beginnt jeweils der Samenleiter, der parallel zu den Blutgefäßen des Hodens im Samenstrang durch den Leistenkanal in den Bauchraum zieht. Unterhalb der Bauchhöhle verläuft der Samenleiter zur Mitte hin und zieht nach Mündung der Samenblasen durch die Prostata zentral zur Harnröhre, wo beide Samenleiter am sog. Samenhügel münden. Der Samenleiter ist ein muskulärer Schlauchvon ca. 3 mm Durchmesser, der vor dem Samenerguß durch wellenförmige Kontraktionen die Samenflüssigkeit in die von der Prostata umschlossene Harnröhre bringt. Beim eigentlichen Samenerguß wird die Flüssigkeit dann durch plötzliches Zusammenziehen der Muskeln des Beckenbodens aus der Harnröhre herausgeschleudert.